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Macron in Bedrängnis

Vier Minister treten wegen Scheinbeschäftigungsaffären zurück

Paris. Eine Reihe von Ministerrücktritten hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Bedrängnis gebracht. Wegen einer Scheinbeschäftigungsaffäre gaben nach Verteidigungsministerin Sylvie Goulard am Mittwoch auch Justizminister François Bayrou und Europaministerin Marielle de Sarnez ihre Posten auf. Damit sind alle bisherigen Minister der mit Macron verbündeten Zentrumspartei MoDem zurückgetreten. Dies zwingt den Präsidenten nach fünfeinhalb Wochen im Amt zu einer umfassenden Regierungsumbildung.

Die Regierung von Premier Edouard Philippe war nach der Parlamentswahl am Wochenende traditionsgemäß zurückgetreten, der konservative Philippe wollte seine neue Mannschaft bis zum Abend vorstellen. Auch Wohnungsbauminister Richard Ferrand, der wegen einer Immobilien- und Scheinbeschäftigungsaffäre ins Schussfeld von Kritikern geraten war, wird dem neuen Kabinett nicht mehr angehören. Er könnte nun Fraktionschef von Macrons Partei in der Nationalversammlung werden. Agenturen/nd Seite 8

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