Schaeffler-Einbruch setzt Zulieferer unter Druck

Herzogenaurach. Der Autozulieferer Schaeffler hat die Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und seinen Aktienkurs damit auf Talfahrt geschickt. Die Papiere brachen zum Börsenauftakt am Dienstagmorgen um zwölf Prozent ein. Der Konzern mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg stellt Bauteile für Motoren, Getriebe und Fahrwerke sowie Wälz- und Gleitlager für die Industrie her. Das zweite Quartal sei wegen erhöhten Preisdrucks im Autogeschäft deutlich schwächer gelaufen, hatte Schaeffler am Montagabend nach Börsenschluss mitgeteilt. Die Investoren reagierten empfindlich auf die Nachricht. Neben den Schaeffler-Aktien verloren auch die Anteilsscheine von Continental, Leoni und Hella an Wert. dpa/nd

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