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Foodora offen, Deliveroo mauert

Basisgewerkschaft FAU will Essenslieferdienste an den Verhandlungstisch bringen

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In pinken und türkisfarbenen T-Shirts radeln und laufen am Mittwochnachmittag rund 50 Menschen die Puschkinallee in Treptow entlang. Vor der Berliner Firmenzentrale des Essenslieferdienstes Deliveroo werfen sie symbolisch kaputte Fahrradteile ab. Es ist die zweite Demonstration von Fahrern der Unternehmen Foodora und Deliveroo, die beide seit rund zwei Jahren Essen von Restaurants zu Kunden bringen. Die Fahrer fordern bessere Arbeitsbedingungen.

Dazu haben sie sich an die Basisgewerkschaft FAU - Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion - gewendet. Zweimal hat die Gewerkschaft nach eigenen Angaben die Firmenleitungen zu Gesprächen aufgefordert. Die letzte Frist lief am Dienstag aus. Das Ergebnis formuliert Clemens Melzer, Sprecher der FAU in Berlin, so: »Deliveroo blockiert die Kommunikation, Foodora ist offen für Gespräche.« Noch am Dienstag habe Foodora signalisiert, sich mit der Gewerkschaft an einen Tisch setzen zu wollen. Melzer...


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