Zum Wohle aller

Demokratie sollte der Freiheit aller dienen und allen eine Beteiligung an Entscheidungen möglich machen. Ein Plädoyer für eine Politik der Offenen Gesellschaft

  • Von Peter Monnerjahn
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der »Brexit« hält Europa in Atem. Seine Gegner befürchten das Auseinanderbrechen Großbritanniens und eine Gefährdung der EU; seine Befürworter bestehen darauf, dass die Mehrheit nun einmal entschieden habe und eine solche Entscheidung, der nun nachgekommen werden müsse, Ausdruck der Demokratie sei. Während man den Brexit-Gegnern aber bestenfalls vorwerfen kann zu verhindern, dass Großbritannien etwas mehr Souveränität erlangt, ist das Denken der Befürworter ungleich gefährlicher: Es untergräbt die Demokratie an sich.

Bereits Platon hat auf das Paradox hingewiesen, dass eine demokratische Mehrheit dafür stimmen könnte, einen Tyrannen einzusetzen und so die Demokratie abzuschaffen. Die Interpretation von Demokratie im Sinne von »Was die Mehrheit entscheidet, ist bindend« führt sich selbst ad absurdum. Wer rational denken und handeln möchte, muss sie aufgeben. Und das ist kein bloß abstrakt-theoretischer Einwand, der nichts mit der P...

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