Werbung

Experten: Erdogan gewann nur durch Betrug

Manipulationen beim Verfassungsreferendum in der Türkei ausschlaggebend für Ja zur Autokratie des Präsidenten

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...

Berlin. Dass es beim Verfassungsreferendum in der Türkei im April Manipulationen gegeben hat, das gilt nach Ansicht vieler Beobachter als sicher. Aber wie hat sich der Betrug ausgewirkt? Forscher aus Wien haben das jetzt berechnet - und kommen zu einem klaren Ergebnis: »Da der Ausgang so knapp war, waren diese Abweichungen stark genug, um das Ergebnis umzudrehen: von einer Mehrheit für ‚Nein‘-Stimmen zu einer Mehrheit für ‚Ja’-Stimmen«, so wird Peter Klimek vom Complexity Science Hub Vienna an der Meduni Wien im ORF zitiert. In ihrem wissenschaftlichen Papier heißt es: »The influence of these vote distortions were large enough to tip the overall balance from 'No' to a majority of 'Yes' votes.«

Was Klimek da betreibt, nennt sich Wahlforensik. Es habe »schwache, aber statistisch signifikante Abweichungen gegeben«, so der Experte mit Blick auf die 51,4 Prozent Ja-Stimmen für die Machtausweitung von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Schon Beobachter der OSZE hatten sich besorgt über mögliche Manipulationen vor Ort geäußert. Nun haben Klimek und Kollegen die unlängst veröffentlichten Referendumsdaten untersucht - und sind auf klare Hinweise für Betrug gestoßen. Diese seien zwar nicht so stark ausgeprägt gewesen wie bei den Untersuchungen von Wahlmanipulationen in Russland und Venezuela. Aber: »Sie waren groß genug, um das Referendum im Sinne Erdogans zu entscheiden«, so der ORF. Agenturen/nd

PYEONGCHANG 2018

Ein politischer Blick auf die Winterspiele.

14 Tage kostenlos und unverbindlich: Testzugang zu unserem Digitalabonnement.

Jetzt testen!