Katar sitzt aus, Iran profitiert

Der Boykott gegen das Emirat bringt vielen der beteiligten Staaten in der Region Nachteile

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nahe des Hafens von Bandar Abbas in Iran am Persischen Golf sausen die Gabelstapler über das öde Gelände und stapeln Container. Vor dem Tor reihen sich Lkw. Hassan Azmun schaut fröhlich drein: »Wir machen gerade das Geschäft des Jahrhunderts.« Hatte der Import-Export-Unternehmer, der nach dem Atomabkommen große Hoffnung gehegt und investiert hatte, noch vor einem Monat kurz vor der Pleite gestanden, habe er nun vor allem ein Problem: »Wir haben Schwierigkeiten, Container und Transportkapazitäten zu finden.«

Gut vier Wochen ist es her, dass Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Beziehungen zu Katar abgebrochen haben; der Flugverkehr wurde eingestellt, die Grenze nach Saudi-Arabien geschlossen. Bilder von leeren Läden machten die Runde. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis Katar in die Knie gehen werde, verkündete Saudi-Arabien.

Aber in Doha gibt man sich gelassen, gar großmü...

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