Werbung

Raketen gegen Kims Rakete

USA und Südkorea üben Angriff auf den »Feind«

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Seoul. Als Warnung an die Führung in Pjöngjang haben die USA und Südkorea nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas eine gemeinsamen Militärübung abgehalten. Dabei wurde ein Angriff auf Nordkorea »simuliert«, wie die Armeeführungen beider Länder am Mittwoch mitteilten. Abgefeuert wurden Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer. Die Übung zeige die »Fähigkeit eines Präzisionsangriffs auf die Kommandozentrale des Feindes«.

Pjöngjang hatte am Dienstag erstmals eine ballistische Interkontinentalrakete getestet. US-Außenminister Rex Tillerson sprach von einer »neuen Eskalation der Bedrohung«. Nordkorea hatte zuvor verkündet, es habe in einem »historischen Durchbruch« erfolgreich eine ballistische Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 getestet. Die Nachrichtenagentur KCNA meldete, die Rakete könnte mit einem »großen Atomsprengkopf« bestückt werden. Experten zufolge könnten die Geschosse den US-Bundesstaat Alaska erreichen. Pjöngjang sprach von einem letzten Schritt zur Atommacht. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nannte die Rakete ein »Geschenk« für die »amerikanischen Bastarde« zum Unabhängigkeitstag der USA.

Zur Entschärfung des Konflikts forderten Russland und China die Führung in Nordkorea auf, das Atom- und Raketenprogramm auszusetzen. Zugleich appellierten sie an die USA und Südkorea, auf große gemeinsame Militärmanöver zu verzichten.

US-Präsident Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar den Druck auf Pjöngjang erhöht. Seine Regierung schloss auch ein militärisches Vorgehen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms nicht aus. Bislang blieben Trumps Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts aber erfolglos. Der Tod des US-Studenten Otto Warmbier verschärfte die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!