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Schau über Kameramann Robby Müller

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Das Berliner Museum für Film und Fernsehen zeigt von Donnerstag an eine große Werkschau des Kameramanns Robby Müller. Der Niederländer arbeitete mit Regisseuren wie Wim Wenders, Lars von Trier und Jim Jarmusch zusammen. Er gilt als Virtuose hinter der Kamera. Die Ausstellung »Robby Müller - Master of Light« zeigt, wie der Meister des Lichts die Welt sieht. Einen eindrucksvollen Einblick in das Denken des Kameramanns geben dabei auch private Videotagebücher und Polaroids, die am Rande von Dreharbeiten entstanden.

»Robby Müller hat die ganz wichtigen Filme von Wim Wenders fotografiert«, sagte Museumsdirektor Rainer Rother am Mittwoch. Dazu gehören Klassiker wie »Paris, Texas«, »Alice in den Städten«, »Der amerikanische Freund« und »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter«.

Müllers Arbeitsweise können die Besucher anhand von Drehbüchern, Storyboards, Set-Skizzen, Fotos und der Korrespondenz mit Regisseuren und Schauspielern nachverfolgen. Auf riesigen Leinwänden mit Filmausschnitten wird der »spezielle Blick« des Kameramanns erlebbar. Müller, der wegen einer Erkrankung im Rollstuhl sitzt, war zur Ausstellungspräsentation am Mittwoch zusammen mit seiner Frau Andrea aus Amsterdam angereist.

»Was ihn so besonders macht, ist sein Umgang mit natürlichem Licht«, sagt Georg Simbeni, der die vom Eye Filmmuseum Amsterdam konzipierte Ausstellung für Berlin eingerichtet hat. »Andererseits scheut er sich auch nicht, natürliches Licht und künstliche Lichtquellen zu mischen. Wir sehen das bei Wenders' «Der amerikanische Freund», wo Müller ganz stark mit Neonlicht arbeitete.« Müller sei außerdem nicht nur ein Meister des Lichts, sondern auch ein Meister der Farbe.

Die Schau ist bis zum 5. November zu sehen. Parallel zur Ausstellung wird es im Arsenal-Kino vom 4. bis 17. August eine Filmreihe mit Robby-Müller-Werken geben. dpa/nd

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