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Ein Spagat, zwei Aufgaben

Denkspiel mit Mike Mlynar

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»Ich kann mir Ihren Spagat schon vorstellen, lieber Herr Mlynar«, schrieb dieser Tage Michael Löffler aus Allstedt. »Ist das Rätsel zu schwer, schreibt Ihnen keiner, ist es zu leicht, dann denkt man als Denkspieler: ›Das kann ich mir sparen, da machen Hunderttausende mit‹.« Ihm jedenfalls sei statt einer eher einfachen Frage immer eine Aufgabe lieber, die ihn richtig »reizt und beschäftigt«, selbst wenn er sie am Ende »trotzdem nicht lösen kann«. Er nehme solche Rätsel »sogar mit auf Arbeit; die Kollegen, Elektriker, sind auch nicht blöd«.

Recht hat er. Recht haben aber auch alle, die das nicht ganz so oder sogar ganz anders sehen. Es ist schon eine Crux mit den Schwierigkeitsgraden. Auch hier trifft das Wort zu: Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Als Kompromiss seien heute zumindest zwei Härtegrade angeboten. Man kann beide Lösungen oder auch nur eine einschicken. Die Bücherglücksfee wird sich dementsprechend auf zwei Buchgewinne orientieren.

1. etwas leichter: Trotz der bedrohlichen Wetterberichte hatte Kleingärtner Rudi Rosenduft vergessen, den unteren Ablauf seines längst leeren Regenwassertanks zu öffnen. Dann kamen die Wolkenbrüche! Der erste endete nach exakt einer Stunde, und da war der Tank genau randvoll. Vorsorglich ließ ihn Herr Rosenduft nun erst einmal völlig leerlaufen, was eineinhalb Stunden dauerte. Wie lange würde es beim nächsten länger anhaltenden Starkregen dauern, bis dieser Tank oben überschwappt obwohl der untere Abfluss geöffnet ist? (Druckunterschiede ob der unterschiedlichen Füllhöhen bleiben unberücksichtigt.)

2. etwas schwerer: Alex, Ben und Clara wollen in den Ferien mal von Hipsdorf nach Pipsdorf wandern. Sie starten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Als erster geht Alex mit 4 km/h auf Tour. Nach einer gewissen Zeitspanne macht sich Ben auf den Weg und nach noch einmal der gleichen Zeitspanne Clara. Clara holt Ben auf halber Strecke nach Pipsdorf ein. Von da an gehen beide gemeinsam weiter und zwar in dem Tempo, das gleich dem arithmetischen Mittel ihrer beider bisherigen Geschwindigkeiten ist. Letztlich kommen alle drei gleichzeitig in Pipsdorf an. Wie schnell war Ben ursprünglich unterwegs, wenn Clara anfangs mit 6 km/h wanderte?

Ihre Antworten bitte per E-Mail an spielplatz@nd-online.de oder per Post (Kennwort »Denkspiel/Spielplatzseite«). Einsendeschluss Mittwoch, 19. Juli. Absender nicht vergessen, denn wir verlosen diesmal sogar zwei Buchpreise!

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