Das Terror-(Kinder)-Spiel

»Berlin Falling«, der Politthriller von und mit Ken Duken, behandelt das Thema Terrorismus klischeefrei

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Berlin Falling» ist neben Rainer Werner Fassbinders «Die dritte Generation» (1979) einer der ganz wenigen deutschen Spielfilme, die das Thema Terror nicht in einer klischeehaften, offiziösen, naiven und unbefriedigenden Weise behandeln. Der Film behauptet zum einen nicht permanent, dass «wir» die Guten sind, die (völlig überraschend) von muslimischen Teufeln attackiert werden, weil die «unsere Freiheit hassen». Statt dessen konstruiert er durch intelligente Wendungen ein komplexes und nachvollziehbares alternatives Deutungs-Angebot. Das bezieht auch die nicht prinzipiell abwegige Möglichkeit einer Aktion unter falscher Flagge mit ein - oder auch die von Fassbinder 1979 skizzierte Instrumentalisierung von unwissenden und nützlichen Terror-Idioten durch das Großkapital. Zum anderen ist «Berlin Falling» stark gespielt, schnörkellos inszeniert und insgesamt ein komprimierter, trockener und spannender Polit-Thriller.

Frank (Ken Duken) ...

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