13 000 Wohnungen in Eigentum umgewandelt

Rund 13 000 Berliner Mietwohnungen sind im vergangenen Jahr in Eigentum umgewandelt worden. Das war zwar ein Viertel weniger als 2015, aber noch immer mehr als in den Jahren zuvor, wie aus Antworten der Bauverwaltung auf Anfragen der Grünen im Abgeordnetenhaus hervorgeht. Mit rund 2800 liegt gut jede fünfte umgewandelte Wohnung in einem sogenannten Milieuschutzgebiet, wo eine Genehmigung notwendig ist. In nahezu allen Fällen haben die Eigentümer dort versichert, die Wohnungen innerhalb von sieben Jahren nur an Mieter zu verkaufen. Wenn Eigentümer ihre Mietshäuser wohnungsweise verkaufen, können sie in der Summe oft höhere Preise erzielen als bei einem Komplettverkauf des Hauses. Die Bewohner müssen Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen fürchten. Die meisten Umwandlungen gab es mit gut 3200 in Friedrichshain-Kreuzberg. dpa/nd

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