Verbandsvize kritisiert Sicherheitsbranche

  • Lesedauer: 1 Min.

Essen. Der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Friedrich Kötter, hat Kritik an der eigenen Branche geäußert. Der Chef des zweitgrößten deutschen Sicherheitsunternehmens forderte schärfere staatliche Kontrollen, da die Zugangsvoraussetzungen ein »schlechter Witz« seien, so Kötter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bei einfachen Tätigkeiten reichten ein Sitzschein für 40 Stunden Unterrichtung bei der IHK ohne Prüfung und ein polizeiliches Führungszeugnis nach Aktenlage - schon könne man anfangen. Die Folge sei, dass sich viele unseriöse Subunternehmer mit ungenügend geschulten Kräften am Markt tummelten, die bestenfalls den Mindestlohn erhielten. dpa/nd

Werde Mitglied der nd.Genossenschaft!
Seit dem 1. Januar 2022 wird das »nd« als unabhängige linke Zeitung herausgeben, welche der Belegschaft und den Leser*innen gehört. Sei dabei und unterstütze als Genossenschaftsmitglied Medienvielfalt und sichtbare linke Positionen. Jetzt die Beitrittserklärung ausfüllen.
Mehr Infos auf www.dasnd.de/genossenschaft

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal