Alexander Ludewig, Utrecht 18.07.2017 / Sport

Gefeiert, aber nicht gleichgestellt

Die Fußballerinnen erleben gerade ihre größte EM, die Entscheidungen fällen immer noch fast nur Männer

Mitspielerinnen und Fans feiern Shanice van de Sanden (r.) für ihr goldenes Tor gegen Norwegen.

Der Jubel war groß. Mit dem Abpfiff des Eröffnungsspiels dieser Europameisterschaft feierten die Niederländerinnen ihren ersten Sieg - 1:0 gegen Norwegen. Die Angst, dass die Stimmungskurve des Turniers durch ein Negativerlebnis der Gastgeberinnen gleich zu Beginn nach unten geht, hat Shanice van Sanden mit ihrem Tor am Sonntagabend erst mal weggeschossen. Mit 21 732 Zuschauern geht die Partie im Stadion Galgenwaard zudem in die Fußballgeschichte ein - mehr Menschen waren in den Niederlanden bislang noch nie zu einem Frauenspiel gekommen.

Einiges spricht jedoch dagegen, dass die Euphorie drei Wochen lang anhält. Zu fehlerhaft war das Spiel der Niederländerinnen, zu groß ist die Zahl der besseren Mannschaften. Weitere Rekorde sind auch kaum zu erwarten. Vom zweiten Spiel fand sich nicht mal im offiziellen Spielbericht eine offizielle Zuschauerzahl. Die Däninnen hatten in Doetinchem gegen Belgien ebenfalls 1:0 gewonnen. Das Stadion ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: