Industriekultur soll mehr Touristen anziehen

Potsdam. Brandenburg will Besuchern mehr von seiner Industriegeschichte vermitteln. 22 Museen und Besucherzentren haben dazu am Montag das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg gegründet. »Wer heute nach Brandenburg reist, will nicht nur Schloss Sanssouci und den Spreewald sehen, sondern auch das Besucherbergwerk F 60 oder die Brikettfabrik Louise«, sagte Hendrik Fischer (SPD), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, in Potsdam. Sein Ministerium fördert den Aufbau des Netzwerkes mit 54 500 Euro. Beteiligt sind daran unter anderem die Energie-Route der Lausitzer Industriekultur, der Optikpark Rathenow und das Museumsdorf Baruther Glashütte. Angebote wie Radfahren, Städtetourismus oder Wassersport sollen mit den Industriesehenswürdigkeiten kombiniert werden. dpa/nd

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