Carolin Philipp 19.07.2017 / Wirtschaft und Umwelt

»Im Hafen gibt es immer Arbeit«

Giorgos Gogos von der Dockarbeiter-Gewerkschaft in Piräus über Hafenprivatisierungen und Widerstand dagegen

Der Hafen von Piräus ist der drittgrößte Containerhafen im Mittelmeer. Seit 2016 ist er größtenteils im Besitz der chinesischen Reederei Cosco.

Herr Gogos, die Hafenprivatisierung von Piräus ist eines der größten Privatisierungsprojekte, die im Rahmen der sogenannten Griechenland-Rettung durchgeführt werden. Wie ist der Stand?
Der Privatisierungsprozess des gesamten Hafens begann schon im Jahr 2014. Im Juni 2016 verkaufte dann die jetzige SYRIZA-Regierung die Nutzungsrechte zu 67 Prozent bis 2051 an die staatliche chinesische Firma Cosco. Der zweitgrößte Anteilseigner bleibt die griechische Privatisierungsbehörde TAIPED, meiner Ansicht nach die neoliberalste Institution des ganzen Landes. Die Privatisierung ist also vollbracht, obwohl SYRIZA vor der Wahl im Januar 2015 erklärt hatte, Piräus - und auch andere öffentliche Güter - nicht zu privatisieren.

Worauf konzentriert sich die Gewerkschaft im Moment? Kämpfen Sie noch gegen die Privatisierung?
Im Moment sind wir dabei, mit Cos-co die neuen Arbeitsbedingungen auszuarbeiten. Der alte Tarifvertrag läuft im Sommer 2017 au...

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