Werbung

Jugendarbeiter demonstrieren

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Am Donnerstag will der Jugendhilfeverein Gangway vor dem Bezirksrathaus Mitte demonstrieren. Grund sind die seiner Meinung nach zu geringen finanziellen Mittel, die im neuen Haushalt für die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit vorgesehen sind. Der vom Senat und den Bezirksämtern finanzierte Träger spricht von einer chronischen Unterförderung der Jugendarbeit, die mit offenen Angeboten wie Stadtteilzentren Kindern und Jugendlichen zur Verfügung steht, sowie der Jugendsozialarbeit. Letztere richtet sich etwa an junge Menschen mit Integrationsschwierigkeiten oder psychisch Erkrankte und bietet unter anderem Maßnahmen zur beruflichen Qualifikation.

Der Jugendhilfeausschuss Mitte habe nach Darstellung von Christian Schramm vom Verein 2,5 Millionen Euro mehr für den Kinder- und Jugendbereich im Doppelhaushalt 2018/2019 gefordert. So sollten alle Bezirksregionen auf wenigsten 60 Prozent des Versorgungsgrades nach Senatsrichtlinien angehoben werden. Selbst diese Mittel seien nicht zugeteilt worden. Schramm kritisiert außerdem, dass für die Kinder- und Jugendarbeit in den Bezirken vorgesehene Senatsmittel anderweitig ausgegeben würden. Daniel Schwarz (SPD) sitzt im Jugendhilfeausschuss Mitte. Er teilt die Einschätzung, dass mehr Geld in diesen Bereich fließen sollte, weist aber darauf hin, dass es beim Haushalt stets offene Diskussionen und nur begrenzte Mittel gebe. Auch aus anderen Posten würden wichtige Maßnahmen finanziert, sagte er dem »nd«.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!