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Ein Internetportal der Heinrich-Böll-Stiftung, das »Anti-Gender«-Einflüsse aufdecken will, hat bei Twitter empörte Reaktionen ausgelöst. Mehrere Diskussionsteilnehmer des sozialen Netzwerks kritisierten das Projekt »Agent*In« als »Online-Pranger«. Die dort gelistete konservativ-katholische Publizistin und »Welt«-Autorin Birgit Kelle twitterte mit Blick auf ihr im Juli erschienenes Buch »Muttertier«: »Bin gespannt, wann die diensthabende Feministin aus der Schockstarre erwacht, und mein neues Buch auf den Stapel ›Verbrennung‹ einpflegt.«

Die Macher des Projekts weisen den Vorwurf, einen Internetpranger zu betreiben, zurück. »Die Personen und Organisationen stellen sich selbst in der (medialen) Öffentlichkeit und/oder im Internet mit antifeministischen Positionen dar«, heißt es dazu im Begleittext von »Agent*In«. Mit dem Projekt will die Heinrich-Böll-Stiftung Einflussnahmen von antifeministischen Akteuren auf die Politik in Deutschland aufzeigen. epd/nd

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