Der Dicke war der Schnelle

Er hat das DDR-Theater wesentlich geprägt: Friedo Solter - jetzt wird er 85

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Der Ruf, den er sich erwarb, heißt Barock. Ein Großbogenmaler. Eruptive Vokalkunst. Ein Mann von Gewicht, aber mit Schwungkraft. Die Bühnenluft des Deutschen Theaters Berlin, riefe man dort am heutigen Tag den Namen Solter ins Gemäuer, heute, da er 85 wird - diese Bühnenluft, also die reine Geisterluft, sie würde ein flirrendes Fest aus Wispern und Raunen anzetteln - zu dem all die Ungestorbenen in den Wänden des Hauses sich zum Wiedersehensreigen formten. Franke, Grosse, Bienert, Bechmann, Ludwig, Grube-Deister, Macheiner, Piontek, Körner, Böwe, Heinz, Esche, Drinda, Mühe, Kahler, Kleinert, Weinheimer, Dommisch, Keller; dazu der Lebendkreis: Baur, Bendokat, Gudzuhn, Manzel, Mellies, Ritter, Lang, Wachowiak …

Solter wurde 1932 in Reppen geboren, dem heutigen polnischen Rzepin. Der Vater war kaufmännischer Angestellter, ging wohl gern in den Krieg; er wollte raus und weg, die Mutter dagegen, eine Näherin, »zeigte auf Fotos von Himm...

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