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EU-Besorgnis über neue US-Sanktionen gegen Russland

Moskau: Normalisierung gefährdet

Washington. Die EU hat am Mittwoch alarmiert auf den Beschluss des US-Repräsentantenhauses vom Dienstag reagiert, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Dieses Vorgehen könne auch europäischen Unternehmen schaden. Die EU-Kommission werde sich auf Gegenmaßnahmen einstellen. »America first kann nicht bedeuten, dass die europäischen Interessen als letztes kommen«, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. »Wir sind der Ansicht, dass das Ziel von US-Sanktionen nicht die EU-Wirtschaft sein darf«, erklärte die Bundesregierung. Russlands Vize-Außenminister Sergej Rjabkow verurteilte die Strafmaßnahmen als Hindernis für eine Normalisierung der Beziehungen beider Länder.

Wegen angeblicher russischer Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs sowie der Annexion der Krim hatte das Repräsentantenhaus fast einstimmig die neuen Sanktionen beschlossen. Agenturen/nd

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