Werbung

Kein Beitrag zum Sozialstaat

Grit Gernhardt ärgert sich über jammernde Unternehmen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kaum verbreiten sich Meldungen über steigende Sozialausgaben, kann man das Lamento der Unternehmerverbände fast schon vorhersagen: Höhere Ausgaben für soziale Leistungen bedeuten demnach nicht etwa Erleichterungen für Millionen Beschäftigte, sondern vor allem höhere Ausgaben für darbende Konzerne. Unter völliger Ignoranz der boomenden Konjunktur und steigender Gewinne in fast allen wichtigen Branchen wird mit Jobabbau gedroht, sollten die angeblich kaum noch zu schulternden Belastungen der Unternehmer durch Sozialabgaben steigen.

Dass diese in den vergangenen Jahren meist zu Lasten der Beschäftigten erhöht wurden und die jahrzehntelang bestehende paritätische Finanzierung der Beiträge aufgeweicht und im Falle der Krankenversicherung durch Zusatzbeiträge praktisch abgeschafft wurde, spielt in der Debatte keine Rolle. Dass soziale Leistungen am Ende nicht nur den Beschäftigten, sondern auch den Unternehmen nützen, wird ebenfalls ausgeblendet. Lieber werden weiter Wege gesucht, die vorhandenen Angestellten auszupressen, um bloß keine zusätzlichen einstellen zu müssen, für die man auch noch Sozialbeiträge zahlen soll. Dabei profitieren die meisten Konzerne gern von staatlichen Leistungen, solange sie den Gewinn steigern und die Steuerlast verringern. Das aber ist kein Beitrag zum Sozialstaat.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen