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Während die Fußballstadien der Zweitligisten sich nun wieder füllen, bleiben die Ränge in den Erstliga-Arenen noch für ein paar Wochen leer. Schade, dass diese Festungen selbst außerhalb der Saison so gut gesichert sind. Ein besserer Zeitpunkt als die spielfreie Zeit lässt sich für einen Besuch dieser architektonischen Ungetüme nicht denken. Einmal mutterseelenallein zwischen den bunten Schalensitzen über den Beton schleichen! Einmal die Totenstille genießen an einem Ort, der für das Spektakel geschaffen wurde! Gottverlassener wird man sich auch als einziger Passagier im Kirchenschiff des Petersdoms nicht fühlen. Einmal im Bundestag das Rednerpult berühren, wenn weit und breit nichts zu hören ist, weil alle Abgeordneten Urlaub haben! Einmal eine Demonstration auf dem zentralen Platz der Großstadt besuchen, zu der kein Mensch gekommen ist! Einmal zu Fuß über die Autobahn - ohne jede Gefahr, überrollt zu werden! Da wüsste man endlich, was einem fehlt. mha

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