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Der libanesische Künstler Said Baalbaki arbeitete als Stipendiat seit Mai in einem Atelier auf dem Dach des Auswärtigen Amts in Berlin. Nach dem Bürgerkrieg in seiner Heimat war er 2002 zum Studium nach Berlin gekommen, seit zwei Jahren hat er einen deutschen Pass. Als »Mittler zwischen Orient und Okzident« wurde ihm für diesen Sommer das Stipendium zugesprochen.

Bei Baalbaki ist in der Stipendienzeit das Werk »Cookwar(e) 101« entstanden - schon der Titel ein Wortspiel zwischen Küchengerät und Krieg. Aus einfachen Alltagsutensilien wie Pfannen, Töpfen und Löffeln schuf er verblüffend echt scheinendes Kriegsgerät: eine Ritterrüstung aus Blechgeschirr, einen Helm mit einem Visier aus Fleischwendern, einen Schlagstock mit bürstenbewehrten Teeeiern - Zeichen für die Absurdität von Krieg und Gewalt.

»Ich komme aus einem Bürgerkriegsland, für uns war der Krieg Alltag«, erzählt er. Heute gehe es ihm darum, in Zeiten des andauernden Krieges »Überlebenswerkzeuge« zu schaffen.

Kistenweise hat der Künstler dafür sein Material ins Außenamt am Werderschen Markt im Herzen Berlins geschafft - von farblich sortierten Spülschwämmen bis zu den gesammelten Blechdosen seiner Kneipenfreunde im Libanon. Besonders inspirierend war für ihn eigenen Angaben zufolge der freie Blick über die Stadt, die nach Beirut seine neue Heimat geworden ist. Aus den großen Fenstern des Studios geht es nach Süden, unter der umlaufenden Terrasse liegen zum Greifen nah das Berliner Schloss, der Dom und die Straße Unter den Linden, dahinter der Alexanderplatz. dpa

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