Zwischen Praktikum und Aushilfsjob

In Italien findet eine ganze Generation keine gute Arbeit / Viele sehen wenig Hoffnung für die Zukunft

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Francesca sitzt im kleinen Garten ihres Vaters in Palmarola, einem Vorort von Rom. Sie ist 22 Jahre alt, ich kenne sie, seit sie als kleines Mädchen in der Wohnung neben mir wohnte. Damals habe ich manchmal mit ihr Englisch gelernt, weil ihre Eltern mit dem Fach überfordert waren. Nach der Scheidung der Eltern habe ich das Mädchen aus den Augen verloren. Ihr Vater Roberto, ein Automechaniker, hat mir ab und zu von ihr erzählt - vor allem von seiner Sorge um ihre Zukunft. Francesca gehört zu den knapp 20 Prozent der Italiener, die weder eine Ausbildung machen noch Arbeit haben oder danach suchen - den sogenannten NEET (not in education, employment or training).

»Was soll ich sein?«, fragt sie lachend. »Willst du mir immer noch Englisch beibringen? Das hat ja nicht mal funktioniert, als ich auf der Grundschule war.« Francesca ist eine selbstbewusste junge Frau, die mir gern über ihr Leben als NEET Auskunft gibt: »Dass ich nicht arbe...

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