Ulrich Heyden, Aluschta/Krim 03.08.2017 / Politik

Wege auf die Krim

Trotz Schlicks und Eisgangs - die Brücke zur Halbinsel über die Straße von Kertsch wächst

Russischer Brückenschlag über die Meerenge zur Krim

Die Sonne steht am wolkenlosen Himmel. Zum Glück gibt es eine frische Brise vom Meer, sonst wäre es hier am Ostrand der Krim heißer. Wir befinden uns auf einer der größten Baustellen Europas an der Straße von Kertsch. Wenn alles gut geht, dann kann man bereits 2019 über eine vierspurige Autobahnbrücke vom südrussischen Festland auf die Halbinsel Krim fahren. Etwas später soll auch die parallel verlaufende Eisenbahnbrücke fertig sein.

Die Krim, die im Schwarzen Meer für Russland derzeit nur mit Fähren und dem Flugzeug zu erreichen ist, wäre dann aus ihrer Isolation, in der sie sich seit der Annexion durch Russland 2014 befindet, befreit. Wer die Krim von der Ukraine aus mit dem Auto besuchen will, muss mit stundenlangen Wartezeiten und Kontrollen durch die ukrainischen Behörden rechnen.

7000 Arbeiter auf der Baustelle

Auf einer Behelfsbrücke, von der aus die neue Autobahnbrücke gebaut wird, herrscht beim Besuch unserer Jour...

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