Zackige Diplomaten

Vor 50 Jahren gab die Deutsche Post der DDR den Briefmarkensatz »Vermisste Gemälde« heraus

  • Von Matthias Krauß
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Im Jahr 1967 zog eine neue Lockerheit und Vielfalt in die Briefmarkenproduktion der DDR ein. Kinderzeichnungen oder die Altenburger Spielkarten konnten jetzt Motive sein, auch der 450. Jahrestag des Luther’schen Thesenanschlags war drei Marken wert. Mit »König Drosselbart« wurde das im Jahr zuvor begonnene beliebte Block-Angebot der Märchenmotive fortgesetzt. Die bis dato vorherrschende ernste, politische Motivwahl für die Marken wurde nicht unmittelbar abgelöst, aber doch ergänzt.

Im Sommer 1967 erschien dann ein ungewöhnlicher Satz, der die Briefmarkenkäufer auf den Boden der geschichtlichen Tatsachen zurückholte: die Serie »Vermisste Gemälde niederländischer und deutscher Maler«. Er kratzte an einer Selbstgefälligkeit, die auch in die DDR-Gesellschaft eingezogen war, und machte auf Verluste aufmerksam.

Einziger »Berliner« unter den sechs Motiven war mit dem 5-Pfennig-Wert das Bild »Drei Reiter« von Peter Paul Rubens. Es ge...

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