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Nicolas Šustr will zur Verkehrswende verführt werden

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Die Verkehrswende ist das Thema, für das die Grünen in Berlin seit Jahrzehnten werben und für das die Partei wohl auch bei der Abgeordnetenhauswahl einen Gutteil der Stimmen bekommen hat. Doch irgendwie ist in der konkreten Umsetzung des Wählerauftrags der Wurm drin. Das fing schon mit der Besetzung des Postens der Verkehrs- und Umweltsenatorin an. Der grüne Proporz zwischen den verfeindeten Realos und Fundis ließ letztlich für den dritten Posten nach Justiz und Wirtschaft nur eine Kandidatin von außerhalb als gangbare Möglichkeit erscheinen. Somit kam mit der parteilosen Regine Günther eine Person ohne Hausmacht in der Ökopartei ins Amt.

Mit ihrer vorsichtigen Art, Konflikte möglichst nicht zu laut zu benennen, kann sie bei der Anhängerschaft Sympathiepunkte nur durch konkrete Taten sammeln. Als Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne), der einer verbalen Rauferei für seine Überzeugungen nicht abhold ist, drohte, ihr die Show zu stehlen, wurde er in der Öffentlichkeit kalt gestellt. Keine Interviews mehr, keine flapsigen Kommentare.

Den Vollzug konkreter Taten konnte Günther aber bisher auch nicht vermelden. Der Dialog um das Fahrradgesetz zog sich dann länger hin als ursprünglich geplant. Selbst Kleinigkeiten wie die Freigabe aller Türen an den Bussen der Verkehrsbetriebe konnten bis heute nicht durchgesetzt werden. Nun reagiert die Verkehrsverwaltung noch recht kaltschnäuzig auf Einwände gegen den Weiterbau der A100. Die Senatorin schweigt. Ohne Sympathiepunkte wird der große Wurf aber nicht gelingen.

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