Umgang mit Überresten

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz will die Herkunft von rund tausend menschlichen Schädeln aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika erforschen. Die Schädel gehören zu den anthropologischen Sammlungen, die die Stiftung 2011 von der Charité übernommen hatte. Das zweijährige Pilotprojekt zur Erforschung soll im Oktober starten und ein Vorbild für den künftigen Umgang mit menschlichen Überresten sein, wie die Stiftung mitteilte.

Stiftungspräsident Hermann Parzinger erklärte: »Um entscheiden zu können, wie wir weiter mit den menschlichen Überresten umgehen, müssen wir genau wissen, woher sie kommen.« Wenn sich Gebeine eindeutig einer Herkunftsgesellschaft zuordnen ließen, werde man gemeinsam mit deren Vertretern über den Umgang beraten und die Rückgabe diskutieren. dpa/nd

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