Werbung

Mieten im Nordosten schneller gestiegen als die Einkommen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Schwerin. Die Mieten in Mecklenburg-Vorpommern sind in der Vergangenheit schneller gestiegen als die Einkommen. Musste 2010 ein Haushalt noch 21,2 Prozent des Einkommens für die Bruttokaltmiete (Miete ohne warme Nebenkosten) aufbringen, betrug die Mietbelastungsquote vier Jahre später 25,9 Prozent. Dies teilte das Statistische Landesamt nach Mikrozensus-Befragungen am Freitag in Schwerin mit. Die Bruttokaltmiete erhöhte sich demnach von durchschnittlich 5,77 Euro je Quadratmeter im Jahr 2010 auf 6,23 Euro im Jahr 2014. Von der Miete am stärksten belastet seien Ein-Personen-Haushalte. Sie mussten den Angaben zufolge zuletzt durchschnittlich 30 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aufwenden. Die regionalen Unterschiede im Land sind erheblich. Die höchsten Durchschnittsmieten wurden mit 7,03 Euro je Quadratmeter in Rostock ermittelt, die geringsten im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 5,63 Euro. In Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland waren die durchschnittlichen Bruttokaltmieten geringer, in Brandenburg leicht höher als in Mecklenburg-Vorpommern. Der Bundesdurchschnitt lag 2014 bei 6,72 Euro. Bei der Mikrozensus-Zusatzbefragung »Wohnen« werden alle vier Jahre ein Prozent aller Haushalte zu ihrer Wohnsituation befragt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!