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LINKE stellt Weiterbau der A100 infrage

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Angesichts des Diesel-Abgasskandals stellt auch die LINKE die Verlängerung des Autobahn-Stadtrings A100 infrage. »Es muss ernsthaft geprüft werden, ob weitergebaut werden kann«, sagte der Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Udo Wolf, der »Berliner Morgenpost«. »Wenn der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der A100 auf Grundlage falscher Berechnungen entstanden ist, muss das Konsequenzen haben.« Infolge der Dieselmanipulationen müsse wegen möglicher höherer Schadstoffbelastung neu gerechnet werden. Zudem sei in der »jetzigen Lage zu prüfen«, ob im Falle eines Weiterbaus die Klimaziele des Senats noch erreicht werden können. Der Umweltverband BUND hatte am Mittwoch beantragt, den Planfeststellungsbeschluss für die im Bau befindliche Verlängerung der Stadtautobahn vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park zu revidieren. Der Antrag werde gerade geprüft, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). »An Nachrüstungen von Dieselautos wird kein Weg vorbeiführen«, sagte sie in Bezug auf zu hohe Stickoxidemissionen. dpa/nd

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