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Militär besetzt Armenviertel in Rio

Rio. Genau ein Jahr nach den Olympischen Spielen hat das brasilianische Militär im Kampf gegen die ausufernde Kriminalität in Rio de Janeiro einen Großeinsatz in Favelas begonnen. Schwer bewaffnete Einheiten in Panzerwagen waren zu sehen, dem Portal »O Globo« zufolge beteiligten sich 3600 Soldaten und 1400 Polizisten an den Operationen in sechs Armenvierteln. Zwei Menschen wurden getötet, 18 festgenommen. Bei dem von Helikoptern begleiteten Einsatz wurden Waffen und Drogen sichergestellt. Mehrere Favelas wurden vorübergehend besetzt. Verteidigungsminister Raul Jungmann sagte, dass die Soldaten mehrere Tage dort bleiben könnten. Bei der Operation ging es um die Vollstreckung von rund 40 Haftbefehlen, unter anderem wegen Drogenhandels und Überfällen. Brasiliens Präsident Michel Temer hatte wegen der Lage Ende Juli die Entsendung von rund 8500 Soldaten nach Rio angeordnet. dpa/nd

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