Werbung

Ungarn plant Wehrkunde in Schulen

Budapest. Die ungarische Regierung plant die Einführung eines verpflichtenden Wehrkunde-Unterrichts in den Schulen. Die neue »patriotische und militärische Erziehung« werde aber nicht an die Stelle des gegenwärtigen Sport- und Turnunterrichts treten, erklärte der Vize-Staatssekretär für Unterricht, Zoltan Maruzsa, am Montag in der regierungsnahen Tageszeitung »Magyar Idök«. »Es geht um Inhalte, um ein Lebensgefühl, wie dies jetzt schon im Geschichts- und Geografie-Unterricht zur Geltung kommen kann«, fügte er hinzu. Lehrergewerkschaften und besorgte Eltern warnen schon seit längerem vor einer drohenden Militarisierung der ungarischen Schulen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!