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Lufthansa »Landshut« kehrt heim

Am 13. Oktober 1977 hatten vier palästinensische Terroristen in Absprache mit der Roten Armee Fraktion (RAF) die Lufthansa-Maschine »Landshut« gekapert. 91 Menschen waren an Bord. Nach einer Landung im südjemenitischen Aden erschossen sie den Kapitän Jürgen Schumann. In Mogadischu (Somalia) stürmte dann die Anti-Terror-Einheit GSG 9 die Boeing 737 und befreite alle Geiseln unversehrt.

Das danach mehrfach verkaufte Flugzeug verrottete bislang auf dem brasilianischen Flughafen Fortaleza. Nun aber soll die Maschine zerlegt, transportiert und später am Bodensee restauriert und nach den Wünschen von Museumschef David Dornier im Oktober, also 40 Jahre nach der spektakulären Grenzschutz-Operation »Feuerzauber«, an ihrem neuen Standort in Friedrichshafen zu sehen sein.

Ende Mai wurde der Vertrag mit dem bisherigen staatlichen Flughafenbetreiber Infraero geschlossen, das Auswärtige Amt erwarb die »Landshut« laut Berichten für 20 620 Euro. Demontage, Transport und Restaurierung könnten bis zu zwei Millionen Euro kosten. So vorläufige Schätzungen. Derzeit ist eine bundesweite Spendenaktion angelaufen, um das Ausstellungskonzept zu finanzieren. hei

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