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Öcalan ging es um Demokratisierung

Der Anwalt des inhaftierten PKK-Vorsitzenden im Gespräch über die Lage in der Türkei, Rojava und die Rolle Europas

  • Von Mohammad Ballout und Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Seit 18 Jahren ist Abdullah Öcalan in der Türkei inhaftiert. Wie ist seine Situation?
Öcalan ist seit dem 15. Februar 1999 auf der Insel İmralı inhaftiert. Die ersten zehn Jahre war er in absoluter Isolationshaft. Er war der einzige Gefangene auf der Insel, inmitten von 1000 Soldaten und Offizieren. Die Insel ist wie eine militärische Sperrzone aufgebaut. Es gibt eine Fünf-Meilenzone um die Insel, die von einem eigens dafür eingerichteten Krisenzentrum kontrolliert wird. Nach zehn Jahren, 2009, wurden fünf weitere Gefangene auf die Insel verlegt, sie konnten sich einmal in der Woche sehen.

Zwischen 2013 und 2015 verhandelte der türkische Staat mit der PKK und Abdullah Öcalan?
Damals erhielt er häufig Besuch von Abgeordneten der linken, prokurdischen HDP, die bei den Gesprächen eine vermittelnde Rolle einnahmen. Auch seine Familie konnte ihn besuchen. Doch seine Anwälte waren weiterhin nicht zugelassen. Das letzte Mal, das seine ...


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