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Südafrika diskutiert über Zuma

Parlamentsdebatte vor Abstimmung über die Zukunft des Präsidenten

Kapstadt. Kurz vor einem Misstrauensvotum gegen Südafrikas Staatschef Jacob Zuma hat die Opposition in einer Parlamentsdebatte noch einmal gegen den Präsidenten mobil gemacht. »Seit Beginn unserer Demokratie stand nie so viel auf dem Spiel«, sagte der Chef der größten Oppositionspartei Demokratische Allianz, Mmusi Maimane, am Dienstag vor den Abgeordneten. »Unsere Wahl ist zwischen Richtig und Falsch, zwischen Gut und Böse. Stimmen Sie mit Ihrem Gewissen und befördern Sie diesen korrupten und beschädigten Präsidenten aus dem Amt«, forderte er die versammelten Abgeordneten auf.

Im Anschluss an die Parlamentsdebatte sollten die Abgeordneten in geheimer Wahl ihre Stimme abgeben. Damit der Misstrauensantrag angenommen wird, ist eine absolute Mehrheit von 201 Stimmen nötig. Zumas Afrikanischer Nationalkongress (ANC) verfügt im Parlament über eine komfortable Mehrheit von 249 der 400 Sitze - es müssten somit 50 ANC-Abgeordnete dem Staatschef ihr Misstrauen aussprechen. AFP/nd

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