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Hilfsbündnis: Mehr als 400 humanitäre Helfer wurden Ziel von Gewalt

Bonn. Seit Anfang vergangenen Jahres sind nach Angaben des Bündnisses »Aktion Deutschland Hilft« weltweit mehr als 400 humanitäre Helfer Opfer von Angriffen geworden. Mehr als 160 von ihnen seien dabei getötet worden, teilte die Organisation am Donnerstag in Bonn zum Welttag der Humanitären Hilfe am 19. August mit. Die Angriffe reichten von körperlichen Attacken, Vergewaltigungen, Entführungen und Schießereien bis zu Bombardierungen. Betroffen seien Ärzte, Krankenpfleger und Psychologen, aber auch Sicherheitsberater, Ingenieure und Logistiker. Die humanitären Helfer riskierten oft ihr Leben, erklärte das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen für Katastrophenhilfe. Erst im März hätten sechs Helfer der Vereinten Nationen im Südsudan ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt, als sie aus dem Hinterhalt überfallen und erschossen worden seien. »Es darf nicht sein, dass humanitäre Helfer unverschuldet Ziel von Gewalt werden«, sagte Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand der »Aktion Deutschland Hilft«. Mit dem Welttag der Humanitären Hilfe ehren die Vereinten Nationen seit 2009 all jene, die unter Einsatz ihres Lebens arbeiten. Das Datum geht zurück auf den 19. August 2003, als bei einem Bombenanschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 22 humanitäre Helfer getötet wurden. epd/nd

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