Debatte um E-Auto-Quote

SPD-Politiker fordern Vorgaben

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) legt sich in der Debatte um eine europaweite Quote für Elek- troautos noch nicht fest. Der Forderung ihres SPD-Herausforderers Martin Schulz schloss sie sich am Freitag nicht an - ließ aber auch nicht widersprechen. Jeder Vorschlag, der mehr Dynamik beim Ausbau der E-Mobilität zum Ziel habe, sei »willkommen«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Koalition stehe zum Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020.

Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries sowie Umweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) befürworten dagegen die Pläne ihres Parteikollegen Schulz. Eine solche europäische E-Mobilitätsquote könne »den Druck auf die Hersteller erhöhen, bedarfsgerechte Elektroautos anzubieten«, sagte Zypries. Sie will zudem im Herbst einen zweiten Diesel-Gipfel abhalten. Hendricks sagte, ohne die Quote seien die EU-Klimaschutzziele nicht zu erreichen.

Unterdessen bewegen sich auch die Autobauer: VW kündigte an, sich frühzeitig die Versorgung mit Lithium zu sichern, der für als Grundstoff für E-Auto-Batterien dient. Nicht entschieden ist, ob VW eigene Batteriezellen bauen will. Agenturen/nd Kommentar Seite 2

Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

jetzt abonnieren!

Wie? Noch kein Abo?

Na, dann aber hopp!

Einfach mal ausprobieren: 14 Tage digital, auf Papier, als App oder was weiß ich!

Jetzt kostenlos testen