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Als stehe der Körper in Flammen

Feuerameisen sind winzig, aber gefährlich. Australien will die aus Südamerika eingeschleppten Insekten wieder loswerden

  • Von Barbara Barkhausen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Australier haben 2001 in Brisbane seltsame Ameisen in ihrem Garten entdeckt. Auf den ersten Blick sahen die Tiere recht harmlos aus: Sie waren zwei bis sechs Millimeter groß und auch ihre Nester waren mit maximal 40 Zentimetern Höhe eher unauffällig. Doch kam man näher an die Insekten heran, gab es eine böse Überraschung. Denn die Feuerameisen - so nennt man die Tierchen nicht ohne Grund - sind ungewöhnlich aggressiv und ihr Stich ziemlich giftig. Nun sagt das Land den Tieren den Kampf an.

Obwohl Australien als giftiges Terrain bekannt ist - hier leben unter anderem die giftigsten Schlangen, Spinnen und Quallen der Welt -, Feuerameisen gehörten ursprünglich nicht dazu. Sie stammen aus Südamerika und sind in Australien damit »illegale Einwanderer«.

Vermutet wird, dass sie mit Frachtschiffen als blinde Passagiere nach Australien kamen, denn immerhin liegen 15 000 Kilometer - der gesamte Pazifik - zwischen ihrer Heimat und Austr...


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