Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Sonnencreme als »Schulz-Schutz«

Konstanz. Eine witzig gemeinte Wahlkampfaktion hat der Jungen Union Konstanz Ärger eingebracht. Sie verteilte Flyer mit eingeklebter Sonnencreme und dem Hinweis »Schulz-Schutz der Jungen Union« - als Seitenhieb auf den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Das Problem: Bei dem Sonnenschutz handelt es sich um ein Produkt des Unternehmens Beiersdorf - und das wusste nichts von der Aktion. Die Marke sei verwendet worden, ohne das vorher abzustimmen, sagte eine Sprecherin. »Beiersdorf und seine Marken sind grundsätzlich politisch unparteiisch, entsprechend distanzieren wir uns von jeder Einbindung unserer Marken und Produkte im Rahmen von Parteikampagnen.« Ob das Unternehmen gegen die Wahlwerbung vorgeht, teilte die Sprecherin nicht mit. Rechtliche Konsequenzen muss die Partei wohl nicht fürchten. »Das Markenrecht greift in diesem Fall nicht, weil hier politisch und nicht geschäftlich gehandelt wird«, erklärte Oliver Rauscher, Experte für Markenrecht aus München. Für die Junge Union steht fest: Der Wahlkampf mit dem »Schulz-Schutz« soll weitergehen - aber ohne Beiersdorf-Produkte. Stattdessen soll Sonnencreme aus dem CDU-Shop ran. Aufschrift: »Nur nicht rot werden.« dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln