Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Befreite Stadt wieder in Händen der Taliban

Kabul. Die radikalislamischen Taliban haben eine gerade befreite Stadt in der ostafghanischen Provinz Paktia wieder in ihre Gewalt gebracht. Das bestätigten Stammesälteste und Politiker am Freitag. Dschanichel sei am Donnerstag an die Islamisten gefallen, sagte ein Mitglied des Provinzrats, Allah Mir Khan Bahramsoi. Die Taliban hatten Dschanichel, Hauptstadt eines Bezirks, in dem etwa 40 000 Menschen leben, zuerst Ende Juli erobert. Sicherheitskräfte hatten sie dann Anfang August zurückerobert. Neue Kämpfe hätten vor zwei Tagen begonnen, sagte ein anderes Mitglied des Provinzrats, Sardar Khan Malangsoi. Gerade sei Verstärkung eingetroffen, und nun seien nahe dem Zentrum weitere Gefechte im Gang. Derweil wurden bei einem Luftangriff auf ein vom IS kontrolliertem Gebiet in Ostafghanistan zwischen 11 und 16 Zivilisten getötet, so lokale Würdenträger am Freitag. Nur die US- und die afghanische Luftwaffe fliegen dort Angriffe gegen Islamisten. Ein Sprecher der US-Streitkräfte sagte der dpa, man prüfe die Anschuldigungen. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln