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Jenseits der Mauer

Am längsten noch erhaltenen Mauerstück erinnert seit Sonntag eine Open-Air-Installation an den Alltag der Teilung. Unter dem Motto »Jenseits der Mauer« zeigt der deutsch-amerikanische Künstler Stefan Roloff auf 229 Metern gigantisch vergrößerte Videostills aus den 80er Jahren, die Menschen in der Nähe des Todesstreifens zeigen. Ergänzt werden die Bilder um Porträts und Berichte von Zeitzeugen. Die Installation auf der Rückseite der sogenannten East Side Gallery an der Mühlenstraße in Friedrichshain ist bis zum 9. November zu sehen.

Am 13. August 1961 hatte der Bau der Mauer begonnen, nachdem immer mehr Menschen aus der DDR geflohen waren. Erst 28 Jahre später, im Herbst 1989, fiel dieses Symbol der deutschen Teilung wieder. Nach aktuellen Erkenntnissen starben mindestens 130 Menschen allein an der Mauer in Berlin. dpa/nd Foto: dpa/Wolfgang Kumm

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