Werbung

Biergärten leiden unter Sommerregen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der durchwachsene Sommer mit viel Regen, Unwettern und Gewittern hat den Biergärten und Straßencafés in Berlin das Geschäft verdorben. Im Vergleich zur Saison des Vorjahres 2016 habe es bislang Umsatzeinbußen von rund 20 Prozent gegeben, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, Thomas Lengfelder, der Deutschen Presse-Agentur.

Für die Außengastronomie seien April und Mai wichtige Auftaktmonate, in denen das erste Geld hereinkomme. In diesem Jahr sei es aber »leider sehr schlecht« losgegangen und auch später nicht viel besser geworden. Außer an Christi Himmelfahrt und an Pfingsten seien alle Feiertage in der Region verregnet gewesen.

Nicht nur die Perioden mit langem, starken Dauerregen, sondern auch die Tage mit Schauern zwischendurch hätten den Biergartenbetreibern zu schaffen gemacht. »Dann sind die Gäste weg, und andere kommen den Rest des Tages nicht mehr«, sagte Lengfelder.

In der wetterabhängigen Gastronomie müssten die Arbeitgeber die Festangestellten natürlich auch dann bezahlen, wenn die Gäste ausblieben. Dadurch erhöhe sich der Anteil der Personalkosten.

»Und die Aushilfskräfte stehen auch nicht auf Abruf parat«, fügte der Hauptgeschäftsführer hinzu. Die suchten sich andere Jobs, wenn der Verdienst im Restaurant oder Café zu gering oder zu schwankend sei.

Für die Gastronomie der Metropole insgesamt wird aber am Ende wohl kein schlechtes Jahr herauskommen. Denn die Erfahrung lehre, dass die Gäste, die in den Biergärten fehlten, dann anderswo drinnen speisten und tränken, sagte der Verbandsgeschäftsführer. Das gelte vor allem für die Touristen in der Stadt. Nach aktuellen Zahlen des Tourismusverbands »visit Berlin« verdiente die Wirtschaft 2016 11,6 Milliarden Euro am Tourismus, das waren 8,7 Prozent mehr als 2014. Knapp die Hälfte nahmen Hotels und Restaurants ein. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!