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Leistungen für Asylbewerber gesunken

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Die Zahl der Geflüchteten, die sogenannte Asylbewerberregelleistungen vom Staat bekommen, ist in Berlin und Brandenburg im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Ende 2016 haben in der Bundeshauptstadt 41 259 Menschen Unterstützung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen, 17 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Montag in Potsdam mit. In Brandenburg sank die Zahl der Leistungsempfänger um 39 Prozent auf insgesamt 17 970 Flüchtlinge.

Der überwiegende Teil der Leistungsberechtigten kam laut Statistikamt aus Asien nach Deutschland. In Berlin waren es 68 Prozent, in Brandenburg 48 Prozent der Geflüchteten. Die größte Gruppe in Berlin - 7650 Menschen - kam aus Syrien. Die zweitgrößte Gruppe waren Afghanen (7491 Menschen). 5222 Geflüchtete kamen aus dem Irak. An vierter Stelle stand mit lediglich 1835 Menschen das Herkunftsland Iran.

Nach Asien stammte die zweitgrößte Gruppe der Leistungsberechtigten aus Europa, darunter in Berlin 20 Prozent und in Brandenburg 30 Prozent. In Berlin stammten die europäischen Flüchtlinge überwiegend aus der Republik Moldau, in Brandenburg aus der Russischen Föderation.

Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg waren den Angaben zufolge fast zwei Drittel der Leistungsberechtigten Männer. Ebenfalls rund zwei Drittel der Geflüchteten waren zwischen 18 und 65 Jahren alt, 33 Prozent waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, ein Prozent älter als 65 Jahre.

Berlin gab 2016 dem Bericht zufolge rund 956 Millionen Euro für Leistungen an Asylbewerber aus. Grundleistungen machten rund 711 Millionen Euro aus. Dazu kamen beispielsweise Ausgaben für Krankheiten, Schwangerschaft und Geburt und Ausgaben für Arbeitsgelegenheiten, wie die Ein-Euro-Jobs für Geflüchtete genannt werden. Brandenburg gab 238 Millionen Euro aus, davon 155 Millionen Euro an Grundleistungen. epd/nd

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