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China

Der wunde Punkt der deutschen Wirtschaft ist ihre extreme Abhängigkeit vom Export. Die Außenhandelsquote ist höher als in jedem anderen G20-Land: Exporte plus Importe betragen laut Welthandelsorganisation 87 Prozent des hiesigen Bruttoinlandsprodukte.

Vor allem strategisch zentrale Bereiche wie Auto, Maschinenbau und Logistik hängen am Tropf Chinas, Deutschlands wichtigstem Geschäftspartner. Volkswagen verkauft nach Expertenschätzungen dort über 40 Prozent seiner Fahrzeuge. »Wenn China Husten hat, kriegen wir die Grippe«, heißt es im Hamburger Hafen. Jeder dritte Container kommt aus der oder geht in die Volksrepublik.

Man stelle sich die Erschütterungen vor, wenn in China das Wirtschaftswachstum zum Stillstand kommen sollte. »Eine Entwicklung«, schreibt Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton, »die bei einem Blick in die Geschichte durchaus zu erwarten ist«. Zwar befindet sich nämlich Chinas Wirtschaftswachstum noch auf hohem Niveau, doch geht es seit längerem schon zurück. hape

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