Werbung

Air Berlin stellt Insolvenzantrag

Bundesregierung vergibt Kredit zur Fortführung des Flugverkehrs

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Fluggesellschaft Air Berlin ist pleite. Das Unternehmen stellte am Dienstag einen Insolvenzantrag, nachdem der Hauptaktionär Etihad eine weitere finanzielle Unterstützung abgelehnt hatte. Damit wäre die Airline eigentlich verpflichtet gewesen, den Flugbetrieb sofort einzustellen. Unter anderem um das zu verhindern, entschied die Bundesregierung einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro zu gewähren. Der Flugbetrieb von Air Berlin kann so in vollem Umfang fortgeführt werden. Die hoch verschuldete Air Berlin verhandle seit Längerem mit anderen Airlines über die Veräußerung von Unternehmensteilen, hieß es.

Die Dienstleitungsgewerkschaft ver.di erwartet nun, »dass vorrangig die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt werden« und das Unternehmen »mit Hochdruck daran arbeitet, tragfähige und gute Konzepte zu entwickeln, um möglichst viele Arbeitsplätze zu retten«. Bundesvorstandsmitglied Christine Behle forderte »Transparenz und die Einbeziehung der Gewerkschaft« ein. hei Seite 5

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen