Hoffnung auf Diesel-Fahrverbote

Deutsche Umwelthilfe kritisiert Ergebnisse des Diesel-Gipfels als »Placebo«

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) strebt weiterhin gerichtlich verfügte Fahrverbote für Diesel-Pkw in allen Städten an, in denen die gesetzlichen Grenzwerte für die Belastung mit Stickoxiden regelmäßig überschritten werden. Derzeit sind bundesweit 16 entsprechende Klagen anhängig. In einigen Fällen wurde bereits erstinstanzlich entschieden.

Die auf dem »Diesel-Gipfel« vereinbarten Maßnahmen seien »Placebos«, kritisierte der DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Weder das angekündigte Software-Update noch die Rabattaktion für den Kauf neuer Autos könnten einen relevanten Beitrag zur Schadstoffminderung leisten. In einer ersten Bewertung beziffert die DUH das Minderungspotenzial auf deutlich unter fünf Prozent. Im Winterhalbjahr sei nicht einmal dieser Wert erreichbar, da die Abschaltung der Abgasreinigung unterhalb einer Temperatur von zehn Grad Celsius auch nach dem Update bestehen bleibe. Die als »Umweltprämie« bez...


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