Ungewisse Zukunft

Die Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin nährt bei den Beschäftigten neue Existenzängste

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach jahrelangen Einschnitten, Opfern und Hoffen auf eine Trendwende überwiegt bei der Belegschaft der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin nun wieder das Bangen. Während gescheiterte Manager wie der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn nach ihrem Ausscheiden aus der Air-Berlin-Chefetage weich gefallen sein dürften, droht den Beschäftigten ein harter Aufprall, wenn ihr Unternehmen in den kommenden Monaten zerschlagen werden könnte. Eine Filetierung von Air Berlin war bereits vor einem Jahr mit der Ankündigung eingeleitet worden, Air-Berlin-Flugzeuge samt Personal an die Lufthansa-Tochter Eurowings zu vermieten. Die Lufthansa möchte nun offenbar Teile der Air-Berlin-Gruppe aufkaufen.

Die Nachricht der Air-Berlin-Insolvenz ist für die Mitarbeiter »ein Schock«, erklärte die Pilotengewerkschaft Cockpit. Ihr Präsident Ilja Schulz begrüßte den von der Bundesregierung zugesagten Brückenkredit in Höhe von 150 Millionen Euro. Er soll in F...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.