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Britische Regierung legt Brexit-Plan vor

Zollunion soll weiter bestehen und Grenze zu Irland offen bleiben

Berlin. Die britische Regierung will auch nach dem EU-Austritt eine befestigte Grenze zwischen Irland und Nordirland verhindern. Eine Rückkehr zu Grenzposten sei »inakzeptabel«, teilte das Brexit-Ministerium in der Nacht zum Mittwoch mit. Stattdessen solle ein neues Zollabkommen mit der EU so ausgestaltet werden, dass Grenzposten nicht notwendig seien. Bereits am Dienstag hatte Großbritannien eine »temporäre Zollunion« nach dem Austritt aus der EU vorgeschlagen. In der Übergangszeit, die etwa zwei Jahre betragen soll, will London demnach die Handelsbeziehungen weltweit neu regeln. London will die Grenzregelung auf der irischen Insel mit der Frage der künftigen Handelsbeziehungen zur EU verknüpfen.

Die Vorschläge stießen in Brüssel auf Skepsis. Die EU-Kommission erklärte am Dienstag, sie nehme die Positionspapiere »zur Kenntnis«. Sie verwies aber darauf, dass aus ihrer Sicht die »Scheidungsthemen« Vorrang vor Regelungen für die Zeit nach dem Brexit hätten. AFP/nd Seiten 4 und 5

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