Werbung

Akhanli schockiert über Verhaftung

Bundesregierung rechnet nicht mit Auslieferung an Türkei

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass der Fall des deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli nicht weiter eskaliert. Das Auswärtige Amt rechnet nach der vorübergehenden Festnahme des türkischstämmigen Autors in Spanien nicht mit einer Auslieferung an die Türkei. Akhanli selbst zeigte sich erschüttert über seine Festnahme in einem EU-Land: »Dass ich in Europa nicht in Sicherheit bin, hat mich schockiert«, sagte er in Spanien. Bei einer Pressekonferenz in Madrid übte er scharfe Kritik insbesondere am türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Dieser habe eine »despotische Haltung« und glaube, »dass er sich alles erlauben darf«. Erdogan habe »mit einem gewählten Staatspräsidenten nichts zu tun«.

Mit seiner Auslieferung an die Türkei rechnet auch Akhanli nach eigenen Angaben nicht. So oder so lässt er sich nicht einschüchtern: »Sie können mich niemals zum Schweigen bringen«, sagte der Schriftsteller. Ihm wird in der Türkei unter anderem die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Agenturen/nd Seite 6

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen