Werbung

Steuerkonzept der Union hilft Gutverdienern

Geringverdiener profitieren dagegen von SPD-Vorhaben

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Düsseldorf. Die Steuerpläne von Union und SPD haben für die Bürger je nach Einkommen höchst unterschiedliche Auswirkungen auf ihren Geldbeutel. Das berichtete das »Handelsblatt« am Dienstag unter Berufung auf Berechnungen des Münchener Ifo-Instituts für die Zeitung. Besonders weit klaffen die Pläne demnach bei den Gutverdienern auseinander.

Dem Bericht zufolge hätte ein Spitzenverdiener bei der Umsetzung des Konzepts der Unionsparteien in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt bis zu 10 000 Euro mehr in der Tasche als bei der SPD. Ein Lediger mit 150 000 Euro Jahreseinkommen würde bei voller Umsetzung der Pläne von CDU/CSU zwischen 2018 und 2021 um insgesamt 5029 Euro entlastet. Bei der SPD würde er 5332 Euro mehr zahlen.

Bei den Geringverdienern gibt es den Angaben zufolge ebenfalls Unterschiede: Ein alleinstehender Arbeitnehmer mit 15 000 Euro Jahreseinkommen hätte durch die SPD-Pläne zwischen 2018 und 2021 insgesamt 339 Euro mehr zur Verfügung. Bei der Union wären es lediglich 134 Euro. Bei mittleren Einkommen ist die Bilanz gemischt - unter anderem wegen des von der SPD geplanten Abbaus des Solidaritätszuschlags.

CDU und CSU versprechen in ihrem Regierungsprogramm »Steuern senken für alle« - und stellen dafür insgesamt 15 Milliarden Euro Entlastung in Aussicht. Die Sozialdemokraten wollen vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen steuerlich entlasten und im Gegenzug den Spitzensteuersatz erhöhen. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen