Werbung

Autobahnbetreiber klagt gegen Bund

Konsortium droht wegen Einnahmeverlusten die Pleite

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Papenburg. Die Betreibergesellschaft A1 Mobil für den Ausbau der Autobahn Hamburg - Bremen klagt gegen den Bund. »Zu den Inhalten wollen wir uns mit Blick auf das laufende Verfahren nicht äußern«, teilte das Konsortium mit. Es gebe Diskrepanzen, wie die Maut-Einnahmeausfälle durch die Finanzkrise der Jahre 2008/09 verteilt werden sollen.

In einem Brief an das Verkehrsministerium warnte A1 Mobil vor einer »existenzbedrohenden Situation«, berichtete die »Süddeutsche Zeitung«. Schieße der Bund kein Geld zu, könnte das Aus folgen. Die Erlöse aus der Maut sollten dem Konsortium im Gegenzug für die Baukosten zufließen. Das Verkehrsministerium lehne Zahlungen ab und sehe das Risiko beim Investor. Opposition und Bürgerverbände kritisieren seit Jahren öffentlich-private Partnerschaften, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will sie dagegen ausweiten. »Was muss noch passieren bis Dobrindt erkennt, dass Privatisierung am Ende teurer ist?«, fragte DGB-Vorstand Stefan Körzell am Mittwoch auf Twitter. dpa/nd Seite 6

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen